Clithon corona - Geweihschnecke, Sun Snail

geschrieben von  Maike Wilstermann-Hildebrand
Letzte Änderung am 20.03.2018 von Annegret Spade
Deutscher Name:
Geweihschnecke, Sun Snail
Wissenschaftlicher Name:
Clithon corona
Herkunft / Verbreitung:
Südostasien
Beschreibung:

Das Gehäuse ist hellbraun bis gelblich und hat ein dunkleres Muster aus Streifen oder dreieckigen Flecken. Das Gehäuse hat eine raue Oberfläche und eine Reihe von teilweise stark erodierten Stacheln.

Geschlechtsunterschiede:

Äußerlich nicht sichtbar. Männchen mit Penis nahe dem rechten Fühler.

Größe der Weibchen in mm:
ca. 15 x 12 x 9 mm
Größe der Männchen in mm:
ca. 15 x 12 x 9 mm
Schlüsselmerkmale:

raue Gehäuseoberfläche, Dornen

Alterserwartung:
unbekannt
Wassertemperatur:
25 - 30 °C
Härte:
1 - 20 °dGH
PH-Wert:
6,5 - 8
Beckengröße:
ab 20 l (mit Abdeckung!)
Beckeneinrichtung:

Hartsubstrate (Steine, Holz), Pflanzen

Futter:

Die Tiere fressen in der Natur vor allem Algen. Im Aquarium wird auch Fischfutter angenommen.

Verhalten:

Die Schnecken weiden Algenaufwuchs von harten Substraten ab. Sie sind vor allem an Steinen, Holz und den Aquarienscheiben zu finden. Auf den glatten Aquarienscheiben können sie Kieselalgen nicht zerbrechen. Steine sind darum für die Einrichtung wichtig.

Vergesellschaftung:

Die Schnecke selbst ist friedlich und kann mit allen Tieren vergesellschaftet werden, die ihrerseits die Tiere nicht belästigen oder fressen.

Art der Vermehrung:

Die Schnecken legen Ei-Kokons ab aus denen schwimmende Veliger-Larven schlüpfen. Ein Nachzucht im Süßwasseraquarium ist nicht möglich.

Zucht:

nicht möglich

Bemerkungen:

Die bedornten Clithon-Arten sind schwer zu unterscheiden. Arttypische Merkmale sind nur an der Innenseite des Gehäusedeckels bei leeren Gehäuse sichtbar.

Literatur:

A. Haynes (1990): The number of freshwater gastropods on pacific islands and the theory of island biogeography.- Malacologia 31(2), 237-248

F. Starmühlner (1993): Ergebnisse der österreichischen Tonga-Samoa Expedition 1985 des Instituts für Zoologie der Universität Wien: Beitrage zur Kenntnis der Süß- und Brackwasser-Gastropoden der Tonga- und Samoa-Inseln (SW-Pazifik).- Ann. Naturhist. Museum Wien 94/95 B 217-306

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