Clibanarius africanus - Afrikanischer Einsiedlerkrebs

geschrieben von  Mandy Kramp
Letzte Änderung am 27.09.2017 von Chiara Glaß
Deutscher Name:
Afrikanischer Einsiedlerkrebs
Wissenschaftlicher Name:
Clibanarius africanus
Größe der Weibchen in mm:
ca. 40
Größe der Männchen in mm:
ca. 40
Schlüsselmerkmale:

Die Färbung der Tiere ist braun bis schwarz.

Wassertemperatur:
18 bis 28° Celsius
Beckengröße:
Beckengröße ab 40 cm Kantenlänge.
Beckeneinrichtung:

Als Bodengrund bevorzugen die putzigen Krebschen feinen Kies oder Sand. Dekorationsgegenstände werden gerne erklettert.

Futter:

Die Tiere nehmen gerne kleine Obst- und Gemüsestückchen, ansonsten fressen sie gerne handelsübliches Futter für Zierfische.

Verhalten:

Nur für die Haltung im Wasser geeignet! Absolut friedliche und interessante Krebschen mit einem ausgeprägten Sozialverhalten, daher sollten sie in einer kleinen Gruppe gepflegt werden. Die Tiere sind sehr anspruchlos und dankbar. Sie zeigen meist ein aktives Verhalten und begeistern durch ihr freundliches Aussehen und ihre Zutraulichkeit. Die tagaktiven Einsiedler leben unter Wasser und durchforsten nahezu den ganzen Tag das Aquarium auf der Suche nach Nahrung. Die Tiere vertragen kein saueres und weiches Wasser. Es ist nowendig, dass Wasser für Clibanarius leicht aufzusalzen, mindestens 8 g Salz/Liter bis max. 30 g Salz/Liter. Veralgte Flächen werden gerne abgegrast.

Vergesellschaftung:

Am wohlsten fühlen sich die Einsiedlerkrebse in einer Gruppe von Artgenossen, die Vergesellschaftung mit Garnelen und Fischen stellt kein Problem dar, größere Fische jedoch könnten die kleinen Einsiedler vielleicht aus ihrem Schneckenhaus herausholen und fressen. Wenn die Einsiedlerkrebse mit Fischen vergesellschaftet werden, dann nur mit Fischen, die eine leichte Aufsalzung des Wasser vertragen! Bitte darauf achten, dass den Krebsen einige leere Schneckenhäuser für den Umzug ins Aquarium gelegt werden. Die Pflege im Aquaterrarium gemeinsam mit Krabben oder Fischen im Brackwasser ist ebenso empfehlenswert.

Zucht:

Die Zucht ist in Gefangenschaft wohl nicht möglich, die Larven entwickeln sich planktonisch im Meer.

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