Macrobrachium faustinum - Boxerhandgarnele

geschrieben von  Werner Klotz
Letzte Änderung am 22.06.2017 von Tobias Langer
Deutscher Name:
Boxerhandgarnele
Wissenschaftlicher Name:
Macrobrachium faustinum
Herkunft / Verbreitung:
Karibische Inseln
Beschreibung:

Beim Männchen ist das zweite rechte Scherenbein stark vergrößert. Bis zur Spitze des Rostrums sind etwa 14-15 Rostraldornen(oben) vorhanden. Die Unterseite des Rostrums hat drei Rostraldornen. Die Scherenbeine sind stark behaart. Jungtiere mit orangenen Ringeln an den Scheren.

Geschlechtsunterschiede:

Beim Weibchen sind die Scherenbeine in etwa gleich groß. An den Bein- und Scherensegmenten des Weibchens sind gelbe bis orangefarbene Ringe vorhanden.

Größe der Weibchen in mm:
ca. 80mm
Größe der Männchen in mm:
ca. 80mm
Schlüsselmerkmale:

Einseitig stark vergrößerte Schere bei adulten Männchen, Bedornung der Schere teilweise durch dicken Haarpelz verdeckt. Scherenfinger gebändert

Wassertemperatur:
20-32°C
Härte:
0-15° KH
PH-Wert:
>6,5
Beckengröße:
ab 54l für einzelne Tiere oder ein Pärchen
Beckeneinrichtung:

Mit Verstecken und Steinen.
(AK)Am Fundort zwischen Fadenalgenpolstern und Wurzeln von Wasserhyazinthen (Jungtiere).
In anderen Bächen leben die Tiere auf sandigem Bodengrund mit grossen Steinen. Die Garnelen verstecken sich zwichen und unter den Steinen.

Futter:

Allesfresser. Im Aquarium Flocken- und Granulatfutter, kleine Fische oder Muschelfleisch.

Verhalten:

Inneratlich sind nur die Männchen untereinander ruppig, wenn das Becken zu klein ist.
(AK) Jungtiere hocken oft beisammen, größere Tiere versuchen sich aus dem Weg zu gehen.

Vergesellschaftung:

Evtl. mit Grundeln(Eleotris) wie im Biotop.

Art der Vermehrung:

Vermehrung über mehrere marine Planktonstadien. Nach der Metamorphose kehen die Jungtiere wieder in das Süßwasser zurück wo sie als erwachsene Tiere leben.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl:
mehrere tausend
Häufigkeit der Vermehrung:
2-3 mal jährlich
Zucht:

bisher im Aquarium nicht nachgezogen

Bemerkungen:

Sie leben zwar in reinem Süßwasser, eine erfolgreiche Larvalentwicklung setzt aber defintiv Brack-/Meerwasser voraus.
(AK) Jungtiere im Mündungsbereich, größere ca 10km stromauf.

Literatur:

TI Nr. 94, August 1989.

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