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Hyalella azteca – mex. Flohkrebse
mex. Flohkrebse (Hyalella azteca)
Handelsname
mex. Flohkrebse
Handelsname (Synonyme)
Kampfkrebse
Wissenschaft­licher Name
Hyalella azteca
Beschreibung

Aussehen entsprechend der europäischen Bachflohkrebse Gammarus pulex, allerdings kleiner bleibend und die Rückenschuppen sind spitz auslaufend

Geschlechts­unterschiede

Wenn die Tiere im Doppeldecker schwimmen sind die Weibchen die kleineren, inneren.

Größe der Weibchen in mm
10
Größe der Männchen in mm
15
Alters­erwartung
unbekannt
Wasser­temperatur
ab etwa 15° C aufwärts. Optimal sind 26 bis 28° C (AR: Halte meine bei Rt: 18-24°C ist aber extrem temperaturtolerant)
Härte
Sie können nur in hartem Wasser ab etwa 10° dgh überleben: (AR: Kann ich so nicht bestätigen. Massenvermehrung auch bei 5°dGH. Ansonsten Leitungswasser mit ca 10°dGH). Bis ca 1,5% brackwassertolerant!
pH-Wert
Nach verschiedenen Erfahrungen unwichtig. Selbst in übel riechenden Restwasserpfützen sind sie im Stande zu überleben!
Beckengröße
ab 1-Liter-gurkenglas ist alles möglich
Becken­einrichtung

dichte Riccia-Decke oder andere feinfiedrige Pflanzen, möglichst grober Bodengrund, Sprudler für Temperaturausgleich der Wasserschichten (nicht wegen Sauerstoffgehalt des Wassers, da sind sie relativ unempfindlich) Schnecken


(AR: halte sie als Restevertilger in den Krebsbecken. Gerne halten sie sich im Substrat - Filterschwamm, Pflanzen etc auf. Aufgrund der Krebse, die mit im Becken sind, WW jede Woche - wird gut vertragen, offensichtlich besser, als die "Altwassertheorie")

Futter

am allerbesten ist Grünes Wasser", also Schwebalgen. Ansonsten arbeiten sie alles auf, was ins Aquarium kommt: Fischfutter, grüne Gurke, sogar Kaninchenpellets werden gefressen."
H. azteca werden in der wissenschaftlichen Literatur und in Artikeln der Aquakultur als Detriusfresser beschrieben.


(AR: Besonders gern verfallene Pflanzenreste, Kaninchenpellets etc. )

Verhalten

Bevorzugte Plätze sind dichte Riccia-Bestände, aber auch im (groben) Bodengrund und im Filterschwamm sind sie zu finden. Im Filterschwamm bereiten sie offenbar den dortigen Mulm noch einmal auf, der Mulm erscheint regelrecht grobkörnig. Sie scvheinen auch in einer Art Symbiose mit Schnecken zu leben, da es schon beobachtet wurde, daß sie sogar in die Gehäuse lebender Schnecken gekrochen sind. (AR: Schneckensymbiose? denke eher die krabbeln überall rein, wo Platz ist)

Vergesell­schaftung

alle kleinbleibenden Fische, sogar in Malawibecken können sie sich bei entsprechendem Bodengrund, großem Filterschwamm und/oder Riccia halten und vermehren (AR: das kann ich bestätigen)

Art der Vermehrung

Nach einer Zeit, in der sie als Doppeldecker" durch das Aquarium schwimmen, werden die Eier offenbar in den geschützten Ecken frei gelassen."


(AR: So weit ich weiß, werden die Eier ausgetragen, wie bei Garnelen. Extreme Massenvermehrung bei guten Futterbedingungen)

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
: nicht bekannt, bei guten Bedingungen reichlich
Häufigkeit der Vermehrung
ständig
Bemerkungen

diese Tiere sind recht unscheinbar, können aber in jedem gut laufenden Aquarium eingesetzt werden und dadurch eine Art Futterreserve bilden. Offenbar überstehen die Eier auch Trockenzeiten, da sie auch später immer wieder in neu eingerichtete Aquarien auftauchten. Dadurch, durch die Tatsache, daß sie sich auch unter sehr schlechten Wasserverhältnissen bei entsprechender Wasserhärte und Temperatur noch vermehren und zudem auch lange Postreisen (z.B. nach Krasnojarsk in Sibirien) überstehen, haben sie bewiesen, daß sie richtige Kämpfernaturen" sind, woher die scherzhafte Bezeichnung "Kampfkrebse" für diese absolut harmlosen Tierchen stammt. Sie sind zudem auch Teil des Weltraumprogramms der OHB Bremen und waren bereits einmal mit dem Space-Shuttle im Orbit, weitere Experimente sollen folgen"

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