Aussehen entsprechend der europäischen Bachflohkrebse Gammarus pulex, allerdings kleiner bleibend und die Rückenschuppen sind spitz auslaufend
Wenn die Tiere im Doppeldecker schwimmen sind die Weibchen die kleineren, inneren.
dichte Riccia-Decke oder andere feinfiedrige Pflanzen, möglichst grober Bodengrund, Sprudler für Temperaturausgleich der Wasserschichten (nicht wegen Sauerstoffgehalt des Wassers, da sind sie relativ unempfindlich) Schnecken
(AR: halte sie als Restevertilger in den Krebsbecken. Gerne halten sie sich im Substrat - Filterschwamm, Pflanzen etc auf. Aufgrund der Krebse, die mit im Becken sind, WW jede Woche - wird gut vertragen, offensichtlich besser, als die "Altwassertheorie")
am allerbesten ist Grünes Wasser", also Schwebalgen. Ansonsten arbeiten sie alles auf, was ins Aquarium kommt: Fischfutter, grüne Gurke, sogar Kaninchenpellets werden gefressen."
H. azteca werden in der wissenschaftlichen Literatur und in Artikeln der Aquakultur als Detriusfresser beschrieben.
(AR: Besonders gern verfallene Pflanzenreste, Kaninchenpellets etc. )
Bevorzugte Plätze sind dichte Riccia-Bestände, aber auch im (groben) Bodengrund und im Filterschwamm sind sie zu finden. Im Filterschwamm bereiten sie offenbar den dortigen Mulm noch einmal auf, der Mulm erscheint regelrecht grobkörnig. Sie scvheinen auch in einer Art Symbiose mit Schnecken zu leben, da es schon beobachtet wurde, daß sie sogar in die Gehäuse lebender Schnecken gekrochen sind. (AR: Schneckensymbiose? denke eher die krabbeln überall rein, wo Platz ist)
alle kleinbleibenden Fische, sogar in Malawibecken können sie sich bei entsprechendem Bodengrund, großem Filterschwamm und/oder Riccia halten und vermehren (AR: das kann ich bestätigen)
Nach einer Zeit, in der sie als Doppeldecker" durch das Aquarium schwimmen, werden die Eier offenbar in den geschützten Ecken frei gelassen."
(AR: So weit ich weiß, werden die Eier ausgetragen, wie bei Garnelen. Extreme Massenvermehrung bei guten Futterbedingungen)
diese Tiere sind recht unscheinbar, können aber in jedem gut laufenden Aquarium eingesetzt werden und dadurch eine Art Futterreserve bilden. Offenbar überstehen die Eier auch Trockenzeiten, da sie auch später immer wieder in neu eingerichtete Aquarien auftauchten. Dadurch, durch die Tatsache, daß sie sich auch unter sehr schlechten Wasserverhältnissen bei entsprechender Wasserhärte und Temperatur noch vermehren und zudem auch lange Postreisen (z.B. nach Krasnojarsk in Sibirien) überstehen, haben sie bewiesen, daß sie richtige Kämpfernaturen" sind, woher die scherzhafte Bezeichnung "Kampfkrebse" für diese absolut harmlosen Tierchen stammt. Sie sind zudem auch Teil des Weltraumprogramms der OHB Bremen und waren bereits einmal mit dem Space-Shuttle im Orbit, weitere Experimente sollen folgen"


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