Grünbrauner Körper mit roten Streifen auf dem Abdomen; insgesamt eine recht schlanke Art. Die Scherenbeine und die Beine sind eher bläulich gefärbt; die Männchen haben charakteristische rote Flecke an den Scherenaußenseiten. Guter Kletterer, Becken daher unbedingt gut abdecken.
Eine eindeutige Unterscheidung kann nur anhand der Geschlechtsöffnungen am Unterleib der Tiere vorgenommen werden. Die Männchen haben allerdings auch einen roten Fleck an der Außenseite der Scheren.
Sand oder Kies mittlerer Körnung. Keine Pflanzen! Steine und Verstecke. Gute und kräftige Filterung.
Die Haltung ist bei großen Becken in kleinen Gruppen von ca. 6-8 Tieren oder paarweise möglich. Jungtiere dezimieren sich sehr stark untereinander. Achtung: langsame Fische werden als Futter angesehen.
Mit großen Barschen oder Welsen, oder kleinen flinken Fischen; auch mit Ringelhandgarnelen(Macrobrachium sp.).
Cherax q. bildet Eier aus, aus denen nach ca. 6 Wochen bereits voll entwickelte Jungkrebse schlüpfen. Diese werden noch einige Zeit vom Muttertier unter den Bauchtaschen herumgeschleppt.
Die Aufzucht der Brut gelingt am Besten in Becken mit großer Grundfläche, in die man Lochziegelsteine oder ähnliches als Versteck einbringt. Auch sollte das Aufzuchtbecken ein eingefahrenes Aquarium mit etwas Mulm drin sein, bitte nicht zu sauber!
Wassertemperatur leicht erhöhen (bis 27°C). Ausreichend, und abwechselungsreich füttern. Die Jungkrebse sollten, sobald sie alleine umherkrabbeln, separiert werden, da die Elterntiere kannibalisch sein können. Füttern mit aufgebrochenen Welstabletten, später mit gehacktem Muschelfleisch.
Die Art wird relativ groß, ist aber für die Vergesellschaftung mit Malawiseecichliden wie geschaffen. Bei mir teilten sich die Krebse mit manchen Fischen sogar die Höhle! Minihaiwelse wurden von etwa gleichgroßen Cherax quadricarinatus bereits nach einem halben Tag gefressen; Skalare werden in einem Krebsbecken etwa eine Woche alt...

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