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Cherax quadricarinatus – Australischer Flußkrebs
Australischer Flußkrebs (Cherax quadricarinatus)
Handelsname
Australischer Flußkrebs
Handelsname (Synonyme)
engl. "Red Claw"
Wissenschaft­licher Name
Cherax quadricarinatus
Beschreibung

Grünbrauner Körper mit roten Streifen auf dem Abdomen; insgesamt eine recht schlanke Art. Die Scherenbeine und die Beine sind eher bläulich gefärbt; die Männchen haben charakteristische rote Flecke an den Scherenaußenseiten. Guter Kletterer, Becken daher unbedingt gut abdecken.

Geschlechts­unterschiede

Eine eindeutige Unterscheidung kann nur anhand der Geschlechtsöffnungen am Unterleib der Tiere vorgenommen werden. Die Männchen haben allerdings auch einen roten Fleck an der Außenseite der Scheren.

Größe der Weibchen in mm
150
Größe der Männchen in mm
180
Alters­erwartung
ca. 5 Jahre ?
Wasser­temperatur
24° - 27° C
Härte
KH 6-10 ?
pH-Wert
> ph 7
Beckengröße
ab 1m; besser größere Becken
Becken­einrichtung

Sand oder Kies mittlerer Körnung. Keine Pflanzen! Steine und Verstecke. Gute und kräftige Filterung.

Verhalten

Die Haltung ist bei großen Becken in kleinen Gruppen von ca. 6-8 Tieren oder paarweise möglich. Jungtiere dezimieren sich sehr stark untereinander. Achtung: langsame Fische werden als Futter angesehen.

Vergesell­schaftung

Mit großen Barschen oder Welsen, oder kleinen flinken Fischen; auch mit Ringelhandgarnelen(Macrobrachium sp.).

Art der Vermehrung

Cherax q. bildet Eier aus, aus denen nach ca. 6 Wochen bereits voll entwickelte Jungkrebse schlüpfen. Diese werden noch einige Zeit vom Muttertier unter den Bauchtaschen herumgeschleppt.
Die Aufzucht der Brut gelingt am Besten in Becken mit großer Grundfläche, in die man Lochziegelsteine oder ähnliches als Versteck einbringt. Auch sollte das Aufzuchtbecken ein eingefahrenes Aquarium mit etwas Mulm drin sein, bitte nicht zu sauber!

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
ca. 150-300
Häufigkeit der Vermehrung
1-3 mal pro Jahr?
Zucht

Wassertemperatur leicht erhöhen (bis 27°C). Ausreichend, und abwechselungsreich füttern. Die Jungkrebse sollten, sobald sie alleine umherkrabbeln, separiert werden, da die Elterntiere kannibalisch sein können. Füttern mit aufgebrochenen Welstabletten, später mit gehacktem Muschelfleisch.

Bemerkungen

Die Art wird relativ groß, ist aber für die Vergesellschaftung mit Malawiseecichliden wie geschaffen. Bei mir teilten sich die Krebse mit manchen Fischen sogar die Höhle! Minihaiwelse wurden von etwa gleichgroßen Cherax quadricarinatus bereits nach einem halben Tag gefressen; Skalare werden in einem Krebsbecken etwa eine Woche alt...

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