Potamon potamios – Süßwasserkrabbe
Süßwasserkrabbe (Potamon potamios)
Handelsname
Süßwasserkrabbe
Wissenschaftlicher Name
Potamon potamios
Beschreibung
Carapax in Längsrichtung stark gewölbt,Körper unbehaart Färbung variabel, dunkelbraun bis braunrot, Brustpartie ockergelb bis rotbraun Scheren in der Regel kräftiger gefärbt und mehr rötlich; auf Rhodos konnte ich auch leuchtend orange gefärbte Tiere fangen
Geschlechtsunterschiede
Männchen mit größeren Scherenfingern, Weibchen mit größerem Hinterleib
Größe der Weibchen in mm
55
Größe der Männchen in mm
55
Wassertemperatur
zur Haltung 21-24°C, im Freiland an einem Fundort bei 30°C Lufttemperatur nur 15,5°C , an anderem Fundort warmes Wasser, weiterer Fundort durchschnittlich 4,3°C (Januar) bis 19,8°C (August)
Härte
Fundort mit 18 Grad dGH
pH-Wert
knapp über Neutralpunkt
Beckengröße
untereinander sehr aggressiv, deshalb großvolumige Becken mit vielen Verstecken im Wasser und an Land (bei Grundfläche von 100 x 45 cm kann ein Männchen mit 5-6 Weibchen gehalten werden)
Beckeneinrichtung
Aquaterrarium mit 50/50 Land/WasserKies als Bodengrund nur harte Gewächse geringer Jod- und Magnesiumsulfatzusatz steigert das Wohlbefinden der Tiere Wasserstand 20 cm ist ausreichend.Fiterung und regelmäßiger Teilwasserwechsel. Landteil mit Sand-Erde-Gemisch und mit Moosen besetzt Steine, Wurzeln oder Rindenstücke als Versteck Becken gut abdecken
Futter
im Aquaterrarium: Regenwürmer, Rinderherz, Wasserschnecken, Fischfleisch, Insektenlarven, zarte überbrühte Salatblätter, Mehlwürmer in der Natur: Pflanzen, Würmer, Insektenlarven, Schnecken, kleine Muscheln, Aas, Speisereste
Verhalten
teilweise amphibisch lebend tagsüber in teilweise selbst gerabenen Uferlöchern, unter Steinen und Wurzeln im und außerhalb des Wassers oder hängt in Algen- oder Pflanzenpolstern Tiere entfernen sich dabei bis zu 25 Meter vom Wassergeschickte Kletterer geht nachts auf Suche nach Nahrungan Land ungemein schnellkannibalisch
Vergesellschaftung
untereinander sehr aggressiv
Art der Vermehrung
gesamte Larvalentwicklung verläuft im Ei, das die Mutter im Brutbeutel bis zum Schlupf des vollentwickelten Jungkrebses mit sich herumträgt
Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
bis zu mehrere hundert Eier
Häufigkeit der Vermehrung
je nach Lebensraum ein- bis mehrmals jährlich
Bemerkungen
bildet mehrere Unterarten aus, u. a. Potamon potamios potamios kretischer Name Kavouria (mit Betonung auf letzter Silbe) wird auf Kreta gegessen

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