Thomas Nerreter:
Diese Schnecken, einmal von meinem Zoohändler eingeschleppt, hat sich bestens in meinen Becken verbreitet, vermehrt sich allerdings nicht so stark, wie zum Beispiel die Rote Posthornschnecke oder die Turmdeckelschnecke. Sie ist ein sehr guter Saubermann für kleinere, ungefilterte Becken, und kann sogar im schlechtesten Wasser noch existieren.
ASp.:
Die Spitze Blasenschnecke verfügt über ein sinistrales, also ein linksgewundenes Gehäuse. Dieses ist vollkommen glatt und glänzend. Der Apex läuft spitz zu und zumeist weisen diese Schnecken 4, manchmal 5, Umwindungen ihres Gehäuses auf.
Der rechte Mantelfortsatz zieht sich bis über das Gehäuse.
Die Schale selbst hat eine meist hornfarbene bis gelbliche Farbe, die leicht durchscheinend ist. Darunter ist der dunkle Mantel mit goldgelben, rundlichen Flecken zu erkennen. Dabei reicht die Körperfärbung der Tiere von einem schwärzlichen Braun bis hin zu einem Dunkelviolett. Die Fühler der Physella acuta sind - wie für Blasenschnecken üblich - lang, dünn sowie spitz zulaufend und wirken fast transparent. An ihrem Ende sitzen die Augen der Schnecke.
Zwitter
Wenn möglich etwas veralgt, sonst unwichtig.
ASp.:
In der freien Natur ist die Spitze Blasenschnecke in schwach fließenden oder stehenden Gewässern zu finden. Sie ist enorm anpassungsfähig und gilt als Indikatororganismus für stark verschmutzte Gewässer.
Daraus folgt, dass sie keine großen Besonderheiten in einem Aquarium verlangt.
Am liebsten Algen, aber auch Aas, Salat, Fischfutterreste und ähnliches werden liebend gerne verspeist.
Friedlich.
ASp.:
Diese Schneckenart frisst nur verrottende Pflanzenteile, wird der Aquarienbepflanzung also nicht gefährlich. Sie gräbt nicht.
Am auffallendsten ist wohl ihre Geschwindigkeit. Für Schneckenverhältnisse kann sie sich sehr rasant fortbewegen.
P. acuta gehört zu den Wasserlungenschnecken, atmet also Luft und ist somit häufig an der Oberfläche zu finden. Dabei hat sie das Vermögen, zu flottieren.
Nach eigenen Beobachtungen haben diese Schnecken außerdem die Möglichkeit, mittels unterschiedlicher Luftmenge in ihrem Inneren regelrecht zu schweben. Sie lassen sich bei Gefahr fallen, indem sie Luft entlassen und schwimmen dann wieder langsam empor.
Mit kleinen bis mittleren Fischen, von Buntbarschen und ähnlichen werden sie oft als Futter betrachtet.
Einfach 2 oder mehr Tiere in ein Becken geben, einige Tage warten: Fertig!
Sehr beweglich und lebhaft und kann an der Wasseroberfläche entlanggleiten

0 Kommentare