Im Jugendstadium sehr ähnlich zur bekannten Ringelhandgarnele M. assamense und kaum unterscheidbar.
Männchen mit größeren Scheren
Unkritisch, bevorzugt nicht zu dicht bepflanzte Becken, Versteckmöglichkeiten durch Flache Steine oder Wurzelwerk bieten
Fischfutter, besonders gerne Schnecken nur bedingt pflanzliches, knabbert aber auch an jungen Blättern und Trieben (z.B. Anubias) in der Regel ohne den Bestand zu gefährden
Zieht sich vor allem tagsüber häufig in Verstecke zurück, kommt aber zum Fressen jederzeit heraus. Die Tiere sind untereinander zänkisch; in kleineren Becken überlebt auf Dauer oft nur ein Männchen und mehrere Weibchen Bei dichtem Besatz wird offenbar auch ein Teil des Nachwuchs erbeutet. Nach längerem Überbesatz kommt es zu einer Art "Verbuttung" der Population, die Tiere erreichen nicht mehr die volle Körpergröße und Männchen zeigen nicht die arttypischen Merkmale voll entwickelter Tiere (starkes 2. Scherenpaar mit dicht behaarten Scherenfingern). Werden die Tiere vereinzelt bildet sich wieder ein typischer Populationsaufbau. Auch kleinere, nachts am Bodengrund ruhende Fische werden mit den Scheren ergriffen und zumindest verletzt.
Macht Jagd auf kleinere Fische (< 4 cm). Junge Guppies verschwinden bei mir z.B. regelmäßig, wenn auch immer ein paar durchkommen (300L Becken!); männliche Triangel-Guppies sind ebenfalls gefährdet. Andere Fische (z.B. Kadinalsfische, Eilandbarben) haben keine Probleme
Nicht mit Krebsen vergesellschaften. Alle Arten von Flusskrebsen werden von den Ringelhandgarnelen nach der Häutung attakiert und gefressen.
Direkte Entwicklung der Junggarnrlen, d.h. ohne eigentliches Larvenstadium.
Problemlos. weibchen entläßt fertig entwickelte jungtiere, diesen wird kaum nachgestellt. Die Zucht ist auch in Gesellschaft von friedlichen Fischen möglich.
Siehe Ringelhandgarnele. Die meisten der zur Zeit in europäischen Aquarien gehaltenen Tiere dürften dieser Art und nicht der eng verwandten M. assmense angehören. Die beiden Arten lassen sich anhand der Bezahnung des Unterrandes des Rostrums und der Längenverhältnisse des großen Scherenpaares bei voll entwickelten Männchen unterscheiden.



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