Handelsname
Giganten-Flußgarnele
Wissenschaftlicher Name
Macrobrachium carcinus
Beschreibung
Größe und Aussehen ähnlich Macrobrachium rosenbergii. Die Scherenarme sind jedoch nicht blau, sondern eher khakifarben. Die Enden der Scherenbeine sind nicht so stark abgebogen wie bei M. rosenberggii. Rostralzähne oben 8 und unten 3.
Geschlechtsunterschiede
Männchen haben ein schlankeres Abdomen und längere Scherenarme. Weibchen haben größere Bauchschilder. Die Scherenarme sind mit einem Milimeter hohen Dornen überzogen.
Größe der Weibchen in mm
170
Größe der Männchen in mm
233
Alterserwartung
Geschätzt: 5 Jahre
Wassertemperatur
22-27 Grad
Härte
ziemlich alles von Weich bis Brackwasser, extrem anpassungsfähigeArt, Larvenenticklung wie bei M. rosenbergi
Beckengröße
ab 1,50m aufwärts
Beckeneinrichtung
wie bei M. rosenbergiis angegeben.
Futter
Wahrscheinlich wie M. rosenbergii.
Verhalten
Gegenüber Artgenossen aggressive Art. Haltung im Artenbecken als Einzelexemplare oder paarweise.
Art der Vermehrung
Über marine Larvalstadien
Bemerkungen
Es handelt sich um eine Speisegarnele, die ich zufällig im Fischhandel bekommen konnte. Es ist leider unbekannt, ob diese Art schonmal lebend importiert wurde. Aufgrund ihrer Endgröße und ihrer wahrscheinlich M. rosenbergii ähnlichen Lebensweise dürfte die Art nur für Spezialisten geeignet sein.
Pekny: Wenn man die Tiere hält sollte man sehr vorsichtig sein, wenn man mit ihnen manipuliert. Wie mir ein französischer Aquakulturspezialist erzählt hat, werfen die Tiere bei geringsten Anlässen ihre Scheren ab.
Michael Tobler: Die Tiere wurden im Rio Oxolotan (Tabasco, Mexico) gefangen (der Fluss im Bild zur Hochwasserzeit im August). Der Oxolotan ist ein Zufluss des Rio Teapa und gehört somit zum Rio Grijalva-Systems. Der Untergrund besteht aus groben Steinen und stellenweise auch feinstem Sand und Schlamm. Art wurde in starker Strömung gefangen. Einige Wasserwerte: Temperatur: 26° C (bei 28° C Lufttemperatur), Leitwert: 390
uS/cm, Trübung: 155 NTU, pH: 8.27, O2: 95%=6.35mg/l, Chlorophyll: 19.9 mg/l. Sie kommt zusammen mit Atya scabra vor.
0 Kommentare