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Chirocephalus diaphanus – Kiemenfuß
Kiemenfuß (Chirocephalus diaphanus)
Handelsname
Kiemenfuß
Wissenschaft­licher Name
Chirocephalus diaphanus
Beschreibung

Eine größere Süßwasserartemia, bei näherer Bertrachtung aber durchaus bunt!

Geschlechts­unterschiede

Eiersäcke bei den weibchen mit etwa senfgrossen Eiern, bei den Männchen vergrösserte Mundwerkzeuge für die Paarung.

Größe der Weibchen in mm
40
Größe der Männchen in mm
40
Alters­erwartung
2-4 Monate, je nach Wassertemperatur
Wasser­temperatur
Zum Heranwachsen 10-18°C, erwachsen vom Gefrierpunkt bis gut über 20°C
Härte
Sehr weiches Wasser, am besten Regenwasser oder destilliertes Wasser.
pH-Wert
Neutral
Beckengröße
optimal sind 10-90 Liter
Becken­einrichtung

Wie in einer Pfütze nur Wasser und Bodengrund. Blätter oder Pflanzen können, müssen aber nicht vorhanden sein.

Futter

Filtrieren Plankton (grünes Wasser) , fressen vermutlich aber auch kleine Wasserflöhe wenn sie etwas gewachsen sind.

Verhalten

Ruelose Schwimmer welche aber auch schon einmal im Wasser stehen.

Vergesell­schaftung

Kaum möglich da sie von anderen Tieren meistens als Futter angesehen werden.

Art der Vermehrung

Sie legen Eier die nach einer Trockenpause und erneutem wässern schlüpfen. Ein durchfrieren ist möglich, aber nicht nötig.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
über 100 Eier pro Weibchen.
Häufigkeit der Vermehrung
Sie legen einige Wochen lang dauerhaft bis zu ihrem Tod Eier.
Zucht

Den Bodengrund ca. 1-2 wochen nac dem Tod der letzten Tiere trockenlegen und dann im nächsten Frühjahr wieder aufgiessen. Aufgüsse klappen im Frühjahr und Herbst bei nicht zu hohen Temperaturen. Im Sommer oder auch bei Zimmertemperatur schlüpfen zwar die Nauplien (Babies) sterben aber sehr bald ab.

Bemerkungen

Es handelt sich hierbei um eine sehr alte Tiergruppe die schon seit über 240 Millionen Jahren fast unverändert überlebt hat. Obwohl sie garantiert ein wertvolles Futter für einige aquatische Tiere wären sind sie dafür viel zu schade und sind auch nicht massenweise züchtbar. Sie sollten mit viel Respekt gepflegt werden und sind auch wegen den Temperaturansprüchen leider nicht in einer normalen Wohnung zu halten. Ein Becken im Garten oder auf dem Balkon ist die beste Möglichkeit sich an diesen Tieren zu erfreuen!

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