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Cherax destructor albidus
(Cherax destructor albidus)
Handelsname (Synonyme)
Australischer Flußkrebs, Yabby
Wissenschaft­licher Name
Cherax destructor albidus
Beschreibung

Die Färbung von Cherax destructor albidus ist sehr unterschiedlich. In weichem Wasser bekommen sie eine grünliche und in härterem eine bläuliche Färbung mit kaminroten Scherengelenken.
Die Unterseite der Scheren ist weiß. Er besiedelt sowohl Fließgewässer als auch temporäre Seen und Teiche.

Geschlechts­unterschiede

Wie bei allen Cherax-Arten durch die Geschlechtsöffnungen an den Schreitbeinpaaren.

Größe der Weibchen in mm
137
Größe der Männchen in mm
137
Wasser­temperatur
10 - 28 °C (Sauerstoffreiches Wasser)
pH-Wert
6,5 - 8
Beckengröße
ab 100
Becken­einrichtung

Sand, Steine; Bepflanzung ist auch möglich.Pflanzen sollten reichlich vorhanden sein, da die Tiere manchmal auch etwas "grasen". Wie stark sie jedoch grasen, hängt von den Futtermengen und der Art des Futters ab.

Futter

Fisch und Krebsfleisch(gekocht oder gefroren, wg Krebspestrisiko). Jungtiere: Detritus, Futtertabletten, Futterflocken; gefrorene Wasserflöhe etc. sind auch denkbar.

Verhalten

Sehr friedlich untereinander (Außerhalb der Häutung). Allerdings sollte man frischgehäutete Tiere aus den Becken nehmen, da diese von den Artgenossen attakiert und verstümmelt oder sogar getötet werden können.

Vergesell­schaftung

Mit Malawiseecichliden und kleinen flinken Fischen ohne Schleierflossen. 
Keine Skalare!

Art der Vermehrung

Geschlechtsreife nach 6 Monaten. Das Weibchen trägt die Eier
6 Wochen (bei 25 Grad). Die Tragezeit bei 28 Grad beträgt 3 Wochen,
und reichlicher Sauerstoffzufuhr. Das Weibchen stellt den Jungkrebsen
in den ersten 2 Wochen nicht nach.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
(MA) 70-80
Häufigkeit der Vermehrung
2-3 mal im Jahr möglich.
Zucht

In großen eingefahrenen Becken möglich. Das Weibchen verzieht sich zum Brüten in eine Höhle und läßt das Männchen nicht mehr hinein. Die Jungen sind schon wenige Tage nach dem Schlupf voll entwickelt. Aufzucht am Besten in Becken mit großer Grundfläche, mit Lochziegelsteinen und etwas Mulm. Kein steriles Aufzuchtbecken!

Bemerkungen

Eigentlich ein Speisekrebs, aber sehr interessant und leicht vermehrbar! Bitte nicht im Freien aussetzen, da noch unklar ist, ob die Art sich bei uns akklimatisieren könnte!

Bildergalerie

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