Home » Artendatenbank » Zwerggarnelen (Wildformen) » Caridina fernandoi – Fernandos Rückenstrichgarnele
Caridina fernandoi – Fernandos Rückenstrichgarnele
Fernandos Rückenstrichgarnele (Caridina fernandoi)
Handelsname
Fernandos Rückenstrichgarnele
Handelsname (Synonyme)
Blauschwanzgarnele
Wissenschaft­licher Name
Caridina fernandoi
Beschreiber
Arudpragasam u. Costa 1962
Beschreibung

Weit verbreitet im Flachland, neben C. simoni simoni die am häufigsten vorkommende Art, fast immer gemeinsam mit C. simoni. Allerdings wurden die Tiere nur in schwach umspülten Laub am Boden gefunden. Auch im AQ verstecken sie sich vorzugsweise in angebotenem Laub oder Torf.
Tragende Tiere sehr schön braun bis schwarz mit hellgelben Rückenstrich, juvenile und männliche Tiere eher transparent. Relativ langes Rostrum mit typischen feinen "Borsten"

Größe der Weibchen in mm
30
Größe der Männchen in mm
30
Wasser­temperatur
ca. 25 °C
Härte
<15°dGH
pH-Wert
6,5 - 7
Beckengröße
Ab 50 Liter mit einer Gruppe von 20 Garnelen
Becken­einrichtung

Im Aquarium sollten vorallem Bereiche mit Laub oder Bodenmulm vorkommen, da sich die Garnelen dort gerne und gut verstecken können und es ihrem natürlichen Lebensraum ähnelt. Idealerweise eignet sich ein feinkiesiger dunkler Bodengrund, weil dort ihre Farbe am besten zum Vorschein kommt.

Futter

Garnelentrockenfutter und überbrühtes Gemüse

Verhalten

friedlich

Vergesell­schaftung

Die Fernandos Rückenstrichgarnele kann mit anderen kleinen Zwerggarnelen, welche andere Nahrungsquellen beziehen vergesellschaftet werden. Jedoch kann sie auch mit kleinen friedlichen Fischen, welche sich vorallem in der mittleren oder oberen Schicht des Aquariums aufhalten zusammen gehalten werden.

Art der Vermehrung

Aus den mittelgroßen Eiern (0,83-0,90x0,49-0,56mm, 98-271 Eier pro Brut) von C. fernandoi schlüpfen Larven im Zoea Stadium, welche sich aber im Süßwasser entwickeln können. Eine erfolgreiche Nachzucht ist damit nur bei entsprechender Fütterung der Larven oder in "verdreckten" Aquarien mit ausreichend
Mikroorganismen als Nahrungsgrundlage für die Larven möglich

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
100 - 200 mittelgroße Eier
Bemerkungen

AK: Nachdem in der Datenbank seit längerem einige Einträge z.B. als Rückenstrich A17 a-c oder A16 ohne weitere Hinweise zu Herkunft etc. aufgeführt wurden, konnte durch Zuordnung der Buntschwanzgarnele zu C.fernandoi einige Klarheit geschaffen werden. Näheres dazu im angeführten Link.

Bildergalerie

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert