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Cambarellus (Pandicambarus) puer – Knabenkrebs
Knabenkrebs (Cambarellus puer)
Handelsname
Knabenkrebs
Handelsname (Synonyme)
Sumpf-Zwergkrebs
Wissenschaft­licher Name
Cambarellus puer
Beschreiber
Hobbs, 1941
Beschreibung

Klein bleibende Art der Untergattung Pandicambarus, der außer Cambarellus shufeldtii alle US-Cambarellus angehören.
Farblich kann die Art sehr variabel sein; teilweise bringt sie recht attraktive Exemplare hervor, die auch rötlich, leicht orangefarben oder grünlich sein können. Zeichnungsmuster auf dem Abdomen und den Extremitäten immer ähnlich, deutliche Streifen auf Abdomen und Carapax; Schreitbeine gestreift.

Geschlechts­unterschiede

Sicher nur an den Gonopoden (Männchen) und anulus venteralis (Weibchen) erkennbar. Männchen außerdem mit leicht durchgebogenen Scheren und schmalerem Abdomen.

Größe der Weibchen in mm
30
Alters­erwartung
2 Jahre?
Wasser­temperatur
14-27 °C, am besten bei Raumtemperatur halten
Härte
3-15° dGH
pH-Wert
6,0-7,8
Beckengröße
ab 40L.für ein trio
Becken­einrichtung

Sandiger bis kiesiger Boden. Einrichtung mit Steinen, Wurzelholz, Tonröhren. Bepflanzung möglich,am besten mit Arten, die auch zeitweise kühlere Temperaturen vertragen.

Futter

Detritus; gute Grundlage ist Falllaub wie Eiche, Buche, Erle, etc. In kleinen Portionen hin und wieder Granulat-Fischfutter (möglichst niedriger Eiweißgehalt, hoher vegetarischer Anteil).

Verhalten

Ruhige Art, die überwiegend bodenorientiert lebt, aber in der Vegetation auch Ausflüge nach oben unternehmen kann.

Vergesell­schaftung

In großen Aquarien ist auch eine Vergesellschaftung mit vermehrungsfreudigen Zwerggarnelen möglich, wenn man bei diesen einzelne Verluste hinnehmen kann.
Friedliche Zwergfische wie Heterandria formosa können vergesellschaftet werden, was allerdings auf Kosten des Krebsnachwuchses geht.

Art der Vermehrung

Meist geht der Paarung eine Häutung des Weibchens voraus. Paarung verläuft ähnlich wie bei anderen Cambariden. Austritt der Eier nur wenige Tage später. Brut wird vom Weibchen unter dem Abdomen in etwa 3-4 Wochen ausgetragen.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
>100
Häufigkeit der Vermehrung
in der Natur vermutlich 2-3x/Jahr
Zucht

Gruppenansatz; Weibchen mit Eiern werden in kleinen Aquarien mit Wasser gleicher Werte umgesetzt. Entfernen sich die fertigen Jungen von der Mutter, sollte das Alttier entfernt werden.

Bemerkungen

Bei Temperaturen um 24 °C schnellwüchsige Art, die zum Ende des dritten Lebensmonats bereits geschlechtsreif sein kann.
Junge sind in der Aufzucht zunächst anfällig gegenüber abrupten Veränderungen der Wasserwerte.

Bildergalerie

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