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Asolene spixi – Zebra-Apfelschnecke
Zebra-Apfelschnecke (Asolene spixi)
Handelsname
Zebra-Apfelschnecke
Wissenschaft­licher Name
Asolene spixi
Beschreibung

Gehäuse: rund/oval, meust 2-2,5 cm hoch, selten bis zu 4 cm, Grundfarbe gelb oder orange-gelb mit dunkelbraunen spiralförmigen Streifen, Deckel (Operculum) zum Verschließen des Gehäuses, Charakteristisch für alle Apfelschnecken sind die Fühler am Maul (Labialtentakel)

Geschlechts­unterschiede

Äußerlich nicht sichtbar.

Größe der Weibchen in mm
40
Größe der Männchen in mm
40
Alters­erwartung
etwa 2 Jahre
Wasser­temperatur
18 bis 26°C
Härte
KH > 6, sollte bei allen Schnecken noch gut messbar sein.
pH-Wert
6,5-8
Beckengröße
ab 12 l für 5 Tiere (Zucht), dauerhaft ab 60 l, ca. 10 l /Tier
Becken­einrichtung

A. spixi gräbt sich gerne ein. Das ist kein Zeichen von Unwohlsein. Dazu brauchen die Tiere ein lockeres Substrat. Sand und Kies mit 3 bis 6 mm Korngröße sind geeignet. Die Tiere verstecken sich gerne in Pflanzenbeständen und nutzen auch zur Eiablage gerne Pflanzenteile.

Futter

Überwiegend pflanzlich. Zu hoher Anteil an eiweißreichem Futter führt zu schnellem Wachstum und zur Ausbildung von verhältnismäßig dünnen Gehäusen. Es werden Futterreste, Salatblätter, Futtertabletten, Gurkenscheiben und Futterpellets für Kaninchen angenommen. Auch weiche pflanzen werden angefressen. Bei geringem Besatz (1 Schnecke auf 10 l) sind Schäden an der Bepflanzung aber in der Regel nicht sichtbar.

Verhalten

Friedlich. Auffallend ist, daß sich diese Art
zeitweise in den Bodengrund eingräbt. Dieses Verhalten scheint nicht nur bei Unwohlsein (Wasserwerte, Bedrohung) aufzutreten. Es wurden öfters Begattungsversuche mit weitaus größeren Pila sp. und Pomacea diffusa beobachtet.
Nicht so produktiv wie Pomacea-Arten. Die Gelege umfassen nur etwa 10 bis 40 Eier. Je besser die Lebensbedingungen der Tiere sind, desto öfter laichen sie ab.

Vergesell­schaftung

Eine Vergesellschaftung mit anderen Schnecken, Zwerggarnelen und harmlosen Fischen ist möglich. Makrobrachium und größere Fische fressen die Jungschnecken. Pomacea-Arten und Marisa fressen z. T. die Gelege.

Art der Vermehrung

Gelege -traubenartig- umgeben mit einer
gelatineartigen Masse wird unterhalb der
Wasseroberfläche meist an Pflanzen oder AQ-Scheiben abgelegt.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl
ca. 10 bis 40 Eier pro Gelege
Häufigkeit der Vermehrung
abhängig von den Haltungsbedingungen wöchentlich bis vierteljährlich
Zucht

Zur Zucht benötigt mann Männchen und Weibchen. Da die Geschlechter äußerlich nicht unterscheidbar sind, sollte man Zuchtgruppen von 4 bis 6 Tieren zusammensetzen. Das Zuchtbecken sollte mindestens 12 Liter fassen und mit Kies und Pflanzen dekoriert sein.

Bemerkungen

Die Bestreifung ist sehr variabel. Es gibt Tiere mit dickeren Streifen und welche mit dünneren. Auch die Anzahl variiert.

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