Caridina cf. babaulti var. ?Malaya?

geschrieben von  Werner Klotz
Letzte Änderung am 02.08.2017 von Chiara Glaß
Wissenschaftlicher Name:
Caridina cf. babaulti var. „Malaya“
Identifikation:
A21
Herkunft / Verbreitung:
Malaysia
Beschreibung:

Bräunliche blaue Art, die sehr markanten Rückenstrich mit einem langen Querstrich zeigt. Das Rosttrum ist vergleichsweise lang.

Geschlechtsunterschiede:

Die Weibchen sind kräftiger gefärbt und werden größer als die Männchen. Außerdem sind sie kompakter gebaut und tragen gelegentlich Eier...

Größe der Weibchen in mm:
30
Größe der Männchen in mm:
20
Schlüsselmerkmale:

Deutlicher Querstrich, langes Rostrum

Wassertemperatur:
KAQ: um 25°C
Härte:
KAQ: um 8 dgh
PH-Wert:
KAQ: um pH 7
Beckengröße:
ab 12 Liter
Beckeneinrichtung:

Pflanzen, getrocknetes Buchenlaub, dunkler Bodengrund, Mattenfilter

Verhalten:

Friedliche Art, die teils recht versteckt lebt. Erst beim Füttern merkt man , wie viele man doch hat.

Mustafa Ucozler: Bei mir leben die Tiere ueberhaupt nicht versteckt und ueberhaupt nicht scheu. Nur die Jungtiere verstecken sich gerne.

Vergesellschaftung:

Mit allen Tieren, von denen sie nicht gefressen wird.

Art der Vermehrung:

Vermehrung im Süßwasser möglich.
Es ist jetzt klar, dass freischwimmende Larven aus den relativ kleinen Eiern schluepfen. Die Larven sitzen aber meistens auf dem Boden oder haengen an Pflanzen usw. Die Larven brauchen kein Futter und ernaehren sich von ihrem dottersack. In nur ein paar Tagen kann man schon Postlarven (=Minigarnelen)im Aquarium beobachten. Die Postlarven sinde extrem klein und durchsichtig und sehr schwer erkennbar.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl:
80 M. Ucozler: koennte auch wohl gut ueber 100 liegen.
Häufigkeit der Vermehrung:
M. Ucozler: bei guter Fuetterung all 3-4 wochen.
Zucht:

Bringt eigenständige, jedoch sehr kleine, Jungtiere zur Welt, die einfach in alt eingerichteten Becken großgezogen werden können.

M. Ucozler: Wie schon oben erwaehnt, ist diese Information nach meinen Erfahrungen nicht richtig. Es schluepfen Larven statt Jungtiere.

Bemerkungen:

Vermehrung nur in alt eingerichteten Becken mit Mulm auf dem Boden möglich, da die Jungtiere nach dem Schlupf recht klein sind.

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