Endemische Schneckenart im Tanganjika-See in Ostafrika. Die Gehäuse dienen vielen Neolamprologus und Lamprologus-Arten (Schneckenbuntbarschen) als Verstecke und Bruthöhlen. Atmung über Kiemen.
unbekannt
Beckeneinrichtung wie für Tanganjika-Schneckenbuntbarsche. Reiner Sandboden (gute 5 cm hoch), evtl. einige größere Steine als Dekoration, Pflanzen nicht erforderlich.
Die Jungtiere kriechen lebhaft herum und fressen Algen (Futtertabletten mit Spirulina empfehlenswert); Adulte Tiere bewegen sich kaum noch fort und filtrieren scheinbar Futter aus dem Wasser, ähnlich wie Muscheln. Ausgewachsene Tiere sind daher schwierig zu ernähren.
Junge Neothauma ähneln in ihrem Aussehen und Verhalten der Malaiischen Turmdeckelschnecke (Melanoides tuberculata), graben sich jedoch nicht ein. Häufig haben sie ein Algenpolster auf ihren Gehäusen. Ausgewachsene Tiere ähneln dagegen Apfelschnecken, sie kriechen kaum noch umher, ihre Gehäuse sind oft zum Teil von Sand bedeckt.
Artenaquarium ist anzuraten, da die Tiere sehr selten erhältlich sind und erst Erfahrungen in der Nachzucht gemacht werden sollten. Die Vergesellschaftung mit Schneckenbuntbarschen scheint möglich, da diese den lebenden Schnecken offenbar nicht nachstellen.
unbekannt.
offenbar noch nicht durchgeführt?
Die Tiere werden kaum jemals lebend eingeführt. Aufgrund der spezialisierten Lebensweise der ausgewachsenen Neothauma ist die Art in der Pflege heikel.

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