Rote Nashorngarnele - Caridina gracilirostris

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Letzte Änderung am 05.03.2017 von Kai A. Quante
Deutscher Name:
Rote Nashorngarnele
Wissenschaftlicher Name:
Caridina gracilirostris
Beschrieben von, am:
de Man 1892
Herkunft / Verbreitung:
Tropische Gebiete des Indopazifik und Indischen Ozeans. Lebt hauptsächlich in Flußdeltas und Mangrovensümpfen.
Beschreibung:

Hat ein stark verlängertes rotes Rosstrum (Nase). Durch den Transport bricht dieses häufig ab, wächst aber bei den nächsten Häutungen wieder nach.

Geschlechtsunterschiede:

Weibchen haben einen stärker gewölbten Hinterkörper.

Größe der Weibchen in mm:
40
Größe der Männchen in mm:
35
Schlüsselmerkmale:

Die Art ist imindopazifischen Raum weit verbreitet und kommt hier in Brackwasserbereichen vor. Sie ist recht eng verwandt mir C.nilotica.

Wassertemperatur:
KAQ: ca. 25°C
Härte:
KAQ: ca. 8 dgH
PH-Wert:
KAQ: ca. 6,8
Beckengröße:
nicht unter 50 L.
Beckeneinrichtung:

dunkler Sand/Kies, Pflanzen, Wurzeln

Futter:

Wie andere Caridina.

Verhalten:

Friedliches Gruppentier; meist freischwimmende Fortbewegung;

Vergesellschaftung:

Mit anderen Caridina und kleineren Fischen, kein Problem.

Art der Vermehrung:

Viele kleine Eier in der Bauchtasche der Weibchen, nach ca 4 Wochen stößt das weibchen die Eier/Larven ( 2 - 3 mm groß) ab.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl:
Sehr viele sehr kleine Eier - ca. 500-1500 Stück
Häufigkeit der Vermehrung:
ca. alle 5-6 Wochen
Zucht:

Aufgrund der sehr geringen Ei-Größe Zucht wohl sehr schwierig. Brack-/Meerwasser ! Setzen ohne großes zutun Laich an.

Bemerkungen:

Wie oben von mehreren Haltern bereits geschrieben, bewohnt C. gracilirostris primär Brackwassergebiete nahe der Flussmündungen. Wesentlich seltener kann man die Tiere auch in flachen Meerwasserbereichen mit höherer Salinität und in reinem Süßwasser finden. Für die kommerzielle Zucht werden die Tiere durchgehend bei einer Salinität von etwa 15 Promille gehalten und nachgezüchtet.
KAQ: Caridina gracilirostris im Mündungsgebiet ca. 5 km entfernt vom Meer im Bentota Ganga (Sri Lanka) in Wurzelbereich am Rand gefangen.

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