Deutscher Name:Schwarze Tiger-Zwerggarnele
Wissenschaftlicher Name:Caridina mariae "Tiger Black"
Identifikation:A18a
Beschreibung:

Eine erbfeste schwarze Mutation der Tiger-Zwerggarnele A18. Die Streifen der Tiger-Garnele hat diese Mutation quasi über den ganzen Körper, wobei es Unterschiede gibt, d.h. die Intensität ist nicht bei allen Tieren gleich.

Geschlechtsunterschiede:

Wie bei anderen Zwerggarnelen ist der Hinterleib des Weibchens als Bruttasche weiter nach unten gezogen.

Größe der Weibchen in mm:35
Größe der Männchen in mm:25
Schlüsselmerkmale:

intensiv schwarze Färbung

Alterserwartung:ca. 12 Monate evtl. etwas älter
Wassertemperatur:Zucht bei 23°C bis 27°C
Härte:gH 8
PH-Wert:zwischen 6 und 7
Beckengröße:ab 12 Liter
Beckeneinrichtung:

Feine Pflanzen, Holz, Mattenfilter

Futter:

Grünalgen, Filtermulm, trockenes Buchenlaub, Kaninchenpellets, Flockenfutter, Spirulinatabs

Verhalten:

friedlich gegenüber Fischen

Vergesellschaftung:

kleine Fische z.B. Lebendgebärende, Harnischwelse

Art der Vermehrung:

spezialisierter Typ, d.h. fertig entwickelte Jungtiere nach ca. 4 Wochen Tragzeit

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl:bis 50
Häufigkeit der Vermehrung:bei günstigen Bedingungen alle 6 Wochen
Zucht:

Wie bei den Tiger-ZwergAtyiden (Süßwassergarnelen)

Bemerkungen:

KAQ: Die Mutation ist bei Kai A. Quante entstanden.
Mutation mit rezessiver Vererbung:
Nachkommen aus schwarzem Weibchen und normal farbigem Männchen sind normal gefärbt.
Nachfahren dieser normalfarbigen Jungtiere untereinander sind zu geringem Prozentsatz ("gefühlt" ca. 10% bis 20%) schwarz d.h. rezessiv (evtl. mehrfaktorig).
Alle Jungtiere schwarz x schwarz sind auch wieder schwarz, d.h. reinerbig.

Es gibt verschiedene Färbungsintensitäten. Einige Tiere sind nicht flächig schwarz, sondern zeigen helle Stellen bzw. Flächen. Um die flächige Farbe zu erhalten, kann evtl. gezielte Zuchtauslese nötig sein.
Es kann außerdem am Futter und an den Wasserbedingungen liegen, da in einem dunklen Becken bisher nur intensiv schwarze Tiere auftauchten. Das muss ich noch beobachten...

Die Tiere scheinen empfindlicher zu sein als die Wildform und erweist sich in einigen Aquarien als hinfällig.

Kai A. Quante: Nach langen Jahren der verzweifelten Nachzucht gibt es inzwischen auch Tiere von Züchtern in den Kleinanzeigen.

Literatur:

Zeitschrift Amazonas Nr. 5, Mai/Juni 2006

Bild 1
Bild 1 Beschreibung:© Kai A. Quante
Bild 2
Bild 2 Beschreibung:© Kai A. Quante
Bild 3
Bild 3 Beschreibung:Mutation mit weißen Augen
Bild 4
Bild 4 Beschreibung:© Kai A. Quante
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Bild 5 Beschreibung:Verschiedene Färbungsintensitäten