Deutscher Name: Molukken-Garnele, Radargarnele
Wissenschaftlicher Name: Atyopsis moluccensis
Herkunft / Verbreitung: Molukken, Asien
Beschreibung:

Meist braun gefärbt mit einem unverkennbaren hellen Strich über die gesamte Rückenlänge. Das erste Schreitbeinpaar ist in borstenbewehrte Fächerhände umgewandelt, mit dem die Tiere das Wasser nach Planktonnahrung durchseihen.

Geschlechtsunterschiede:

Beim Männchen ist das erste Schreitbeinpaar kräftiger.

Größe der Weibchen in mm: 60
Größe der Männchen in mm: 100
Alterserwartung: Es gibt Berichte, daß diese Tiere im Aquarium 12 Jahre alt werden können!
Wassertemperatur: 24 bis 30 Grad
Härte: --
PH-Wert: --
Beckengröße: ab 60 cm
Beckeneinrichtung:

Für Versteckmöglichkeiten sorgen. Bei mir sitzt die Garnele oft im Bambusrohr ( Innen ca. 25mm). Außerdem mögen die Tiere eine kräftige Wasserumwälzung und halten ihre Fächerhände gerne in die Strömung, weshalb sie im Strömungsbereich einen rauhen Stein oder eine Wurzel haben sollten.

Futter:

Feines Futter, Schwebeteilchen, Detritus; Am Bodengrund wird nach Futterresten gesucht.

Verhalten:

Sehr friedliche Tiere.

Vergesellschaftung:

Andere Garnelen und nicht räuberische Fische; Vergesellschaftung mit Flusskrebsen sollte vermieden werden, da sich die Garnelen nicht wehren können und spätestens bei der Häutung eine leichte Beute darstellen.

Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl: mehrere hundert Larven
Zucht:

Noch nicht erfolgreich nachgezüchtet. Die Larvenentwicklung dauert mindestens 3 Wochen. Sie werden in Schüben innerhalb von ca. 3 Tagen an das Wasser abgegeben. Die Larven (1,5-2mm) sollten anschließend umgehend in Brackwasser umgesetzt werden. Sehr feines Futter erforderlich.

Bemerkungen:

Eine kleine Strömungspumpe bzw. eine Stelle mit größerer Strömung ist günstig. An solchen Stellen breiten die Garnelen ihre Fächer aus, um Futter zu filtrieren.

Literatur:

Mergus Band 1 S. 976, Atlas Verlag Eine Garnele mit Fächerhänden""

Bild 2
Bild 2 Beschreibung: Eier tragendes Weibchen
Bild 4
Bild 4 Beschreibung: © Uwe Werner
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Bild 5 Beschreibung: © Uwe Werner