Macrobrachium scabriculum - Chamäleongarnele

geschrieben von  Werner Klotz
Deutscher Name:
Chamäleongarnele
Wissenschaftlicher Name:
Macrobrachium scabriculum
Identifikation:
P3
Herkunft / Verbreitung:
Indonesien
Beschreibung:
Körper braun marmoriert mit weißen Längsstreifen. Männchen mit dichter langer Behaarung der Handfläche und der proximalen Hälfte der Scherenfinger der größeren Schere.
Geschlechtsunterschiede:
Männchen rechte Schere sehr groß und mit einem "Pelz"
Weibchen kleinere Scheren und fülligerer Körper
Größe der Weibchen in mm:
bis 70
Größe der Männchen in mm:
bis 90 (mit Schren 150)
Schlüsselmerkmale:
Beweglicher Finger der großen Schere kürzer oder maximal gleich lang wie die Handfläche. Entlang der Schneide mit 20-30 zur Fingerspitze hin allmächlich kleiner werdenden Zähnchen.
Wassertemperatur:
22°C (18°C bis 22°C)
Härte:
5-15°dGH, sehr anpassungsfähig
PH-Wert:
7
Beckengröße:
80 Liter; 1 Männchen und drei Weibchen in 50x30x30 möglich
Beckeneinrichtung:
Bambus, Wurzel, Steine, sehr stark Bepflanzt
Futter:
Lebend Futter, Putenherz, usw.
Allesfresser mit Bevorzugung von tierischer Nahrung
Verhalten:
Tagsüber versteckt, abends sehr aktiv auch wenn das Licht an ist. Männliche Tiere sehr territorial.
Vergesellschaftung:
Jürgen Böhm: Meine Tiere waren echte "Killer", kein eingesetzter Fisch unter 10 cm hat länger als 1 Tag überlebt. Verhalten untereinander: Männliche Tiere sehr territorial auch gegen über den Weibchen.
Art der Vermehrung:
Weibchen tragen nach jeder Häutung Eier.Je nach Temperatur alle 25-30 Tage. Larven werden nach 25 Tagen ins Wasser entlassen.Aufzucht der Larven nur im Brackwasserbecken möglich.
Gelegegrößen / Nachwuchsanzahl:
bis 2000 Larven
Häufigkeit der Vermehrung:
alle 25-30 Tage
Zucht:
bisher im Aquairum nicht nachgezogen
Bemerkungen:
Sehr schoene Art

W. Klotz:

Form und behaarung der Scherenbeine weisen klar auf die Artengruppe um M. scabriculum hin. In dieser Gruppe werden 3 sehr ähnliche Arten zusammengefasst. Eine entgültige Zuordnung ist erst nach einer mikroskopischen Untersuchung mehrerer voll entwickelter Männchen möglich.
In der Aquaristik sind bisher die beiden asiatischen Vertreter M. lanatum und M. scabriculum aufgetaucht, die aber nur von Spezialisten unterschieden werden können.

Literatur:
Mergus Band 1, 11. Auflage

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