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| Wissenschaftlicher Name: | Euryrhynchus wrzesniowskii Miers, 1877 |
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| Deutscher Name: | ??? |
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| Herkunft/Verbreitung: | Amaozonas- und Orinokogebiet |
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| Beschreibung: | Euryrhynchus Miers, 1877 Die Gattung Euryrhynchus gehört zur Familie der Palemonidae – Großarmgarnelen. Euryrhynchus umfaßt eine Gattung kleinbleibender, süsswasserlebender und bodenorientierter Garnelenarten. Die Größe der Tiere liegt bei ca. 2 cm Körperlänge. Auffälligstes Merkmal sind die großen Scheren, die ausgestreckt bei manchen Tieren durchaus Körperlänge erreichen können. Die Verbreitung erstreckt sich über die tropischen Regionen Südamerikas. Die Gattung umfasst nach meinem Kenntnisstand derzeit die Arten: Euryrhynchus burchelli Calman, 1907, Euryrhynchus wrzesniowskii Miers, 1877, Euryrhynchus amazoniensis Tiefenbacher, 1978, Euryrhynchus pemoni Pereira ,1985 und E. tomasi De Grave, 2007. Die Tiere benötigen weiches Wasser ohne erkennbare Wasserhärte und einen ph-Wert im Bereich um 6 bis 6,5. Anmerkung: Die Tiere haben sich in der Eingewöhnungsphase als heikel erwiesen und sind nach derzeitigem Verständnis etwas für Spezialisten. Die Art ist farblich recht variabel (siehe Fotos).
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| Geschlechtsunterschiede: | Weibchen fülliger, Männchen mit etwas stärker entwickelten Scheren, Geschlechtsanhängsel an den vorderen Schwimmbeinen |
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| Größe der Weibchen in mm: | ca. 20 mm |
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| Größe der Männchen in mm: | ca. 20 mm |
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| Schlüsselmerkmale: | Keinen Dornen bzw. Zähne am Merus und Carpus des 2. Scherenbeines |
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| Wassertemperatur: | um 25-30 °C |
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| Härte: | keine |
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| PH-Wert: | 6 - 6,5 |
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| Beckengröße: | ab 15 l |
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| Beckeneinrichtung: | Die Tiere halten sich in den natürlichen Habitaten tagsüber versteckt in Laubansammlungen am Grund der Gewässer oder im Wurzelbereich der sogenannten "schwimmenden Wiesen" auf. Eine dicke Laubschicht im Aquarium kommt den natürlichen Ansprüchen der Tiere entgegen. |
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| Futter: | Mückenlarven |
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| Verhalten: | Ruhige, sehr versteckt lebende Arten. |
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| Vergesellschaftungsmöglichkeit: | mit kleineren Weichwasserfsichen (Neons) möglich. |
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| Art der Vermehrung: | Stark verkürzte Larvalentwicklung mitvom Schlupf an an das Leben am Bodengrund angepassten Jungtieren. |
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| Gelegegrößen/Nachwuchsanzahl: | 5-12 Eier |
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Letzte Änderung durch Werner Klotz
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