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| Wissenschaftlicher Name: | Macrobrachium carcinus |
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| Deutscher Name: | Giganten-Flußgarnele |
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| Herkunft/Verbreitung: | Florida über die Karibik bis nach NO-Brasilien |
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| Beschreibung: | Größe und Aussehen ähnlich Macrobrachium rosenbergii. Die Scherenarme sind jedoch nicht blau, sondern eher khakifarben. Die Enden der Scherenbeine sind nicht so stark abgebogen wie bei M. rosenberggii. Rostralzähne oben 8 und unten 3. |
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| Geschlechtsunterschiede: | Männchen haben ein schlankeres Abdomen und längere Scherenarme. Weibchen haben größere Bauchschilder. Die Scherenarme sind mit einem Milimeter hohen Dornen überzogen. |
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| Größe der Weibchen in mm: | 170 mm |
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| Größe der Männchen in mm: | 233 mm |
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| Schlüsselmerkmale: | Scherenbeine mit auffallender Bezahnung, deutliche, verwaschene Längsstreifung des Körpers |
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| Alterserwartung: | Geschätzt: 5 Jahre |
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| Wassertemperatur: | 22-27 Grad |
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| Härte: | ziemlich alles von Weich bis Brackwasser, extrem anpassungsfähigeArt, Larvenenticklung wie bei M. rosenbergi |
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| PH-Wert: | nicht bekannt |
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| Beckengröße: | ab 1,50m aufwärts |
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| Beckeneinrichtung: | wie bei M. rosenbergiis angegeben. |
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| Futter: | Wahrscheinlich wie M. rosenbergii. |
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| Verhalten: | Gegenüber Artgenossen aggressive Art. Haltung im Artenbecken als Einzelexemplare oder paarweise. |
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| Art der Vermehrung: | Über marine Larvalstadien |
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| Bemerkungen: | Es handelt sich um eine Speisegarnele, die ich zufällig im Fischhandel bekommen konnte. Es ist leider unbekannt, ob diese Art schonmal lebend importiert wurde. Aufgrund ihrer Endgröße und ihrer wahrscheinlich M. rosenbergii ähnlichen Lebensweise dürfte die Art nur für Spezialisten geeignet sein. Pekny: Wenn man die Tiere hält sollte man sehr vorsichtig sein, wenn man mit ihnen manipuliert. Wie mir ein französischer Aquakulturspezialist erzählt hat, werfen die Tiere bei geringsten Anlässen ihre Scheren ab. Michael Tobler: Die Tiere wurden im Rio Oxolotan (Tabasco, Mexico) gefangen (der Fluss im Bild zur Hochwasserzeit im August). Der Oxolotan ist ein Zufluss des Rio Teapa und gehört somit zum Rio Grijalva-Systems. Der Untergrund besteht aus groben Steinen und stellenweise auch feinstem Sand und Schlamm. Art wurde in starker Strömung gefangen. Einige Wasserwerte: Temperatur: 26° C (bei 28° C Lufttemperatur), Leitwert: 390 uS/cm, Trübung: 155 NTU, pH: 8.27, O2: 95%=6.35mg/l, Chlorophyll: 19.9 mg/l. Sie kommt zusammen mit Atya scabra vor. |
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Letzte Änderung durch Werner Klotz
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