| Wissenschaftlicher Name: | Palaemon varians |
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| Deutscher Name: | Brackwassergarnele |
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| Herkunft/Verbreitung: | Mittelmeer, Nordsee, Atlantik; Seicht-Brackwasser. |
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| Beschreibung: | Transparent, bräunlich und sogar grünliche Varianten. Rostrum: oben 3-6 Zähne; unten 1-3 Zähne. |
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| Geschlechtsunterschiede: | Weibchen haben ein etwas breiteres Abdomen und größere Bauchschilder als die Männchen. |
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| Größe der Weibchen in mm: | 2,5 - 4 cm |
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| Größe der Männchen in mm: | bis 3 cm |
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| Alterserwartung: | Wahrscheinlich bis zu 2 Jahren. |
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| Wassertemperatur: | Kaltwasserbewohner; 7-22 Grad sind optimal; bis 25 Grad sind nach Anpassung möglich. |
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| Härte: | möglichst hart |
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| PH-Wert: | 7-8 |
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| Beckeneinrichtung: | Brack- oder Seewasserbecken mit Steinen und Algen. |
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| Futter: | Flockenfutter, Frostfutter, frisches Aas etc. |
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| Verhalten: | Gutes Sozialverhalten untereinander. |
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| Vergesellschaftungsmöglichkeit: | Gerd Voss: In meinem Seewasserbecken dienen die Tiere als Resteverwerter. Vergesellschaftung mit Tieren, die die Garnelen nicht als Beute betrachten. |
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| Art der Vermehrung: | Das Weibchen trägt etwa 100 Eier. Die Larven durchlaufen mehrere Stadien, bevor sie zu kleinen Garnelen werden. |
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| Häufigkeit der Vermehrung: | Wahrscheinlich während des ganzen Frühjahrs oder Sommers. |
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| Zucht: | Eiertragendes Weibchen in Seewasser halten. Die Larven mit Brachionus(Rädertierchen) ernähren. Die Zucht ist Gerd Voss bereits gelungen. |
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| Bemerkungen: | Es handelt sich um eine Seewasserart, die jedoch auch in Brack- und Süßwasser vordringen kann. Sven Gehrmann fing einige Tiere in Kanälen auf der Hallig Hooge, gewöhnte sie auf Süßwasser um und hielt sie etwa 4 Monate im Süßwasseraquarium. Die Tiere werden im Zoohandel häufiger mal als Futtergarnelen, vor allem für den Seewasserbereich, angeboten. Eine Haltung der Tiere in reinem Seewasser ist jedoch besser; hier werden die Tiere erheblich älter! Die Art ist farblich sehr variabel und kann sogar tiefgrün werden. Es gibt mehrere Arten der äußerlich sehr ähnlichen Gattung Palaemon an Nord- und Ostseeküste; diese mow. reinen Seewasserarten lassen sich mit Sicherheit nicht an Süßwasser gewöhnen! |
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| Literatur: | Was lebt im Meer an Europas Küsten/Werner de Haas und Fredy Knorr/Müller Rüschlikon Spezial. |
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