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| Wissenschaftlicher Name: | Pseudosesarma moeshi |
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| Deutscher Name: | Rote Mangrovenkrabbe |
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| Herkunft/Verbreitung: | Asien |
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| Geschlechtsunterschiede: | Männchen besitzen größere, prächtiger gefärbte Scheren. Annette Berkelmann: Bauchklappe bei Weibchen über gesamten Bauchraum, bei Männchen viel schmaler. Scheren der Männchen auch runder geformt |
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| Größe der Weibchen in mm: | ca. 3-4 cm |
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| Größe der Männchen in mm: | ca. 4cm |
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| Alterserwartung: | Etwa 3-4 Jahre |
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| Wassertemperatur: | 22-25 °C |
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| Härte: | Thomas Nerreter: Ich alte sie in relativ hartem (20° DgH) Wasser. |
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| PH-Wert: | 6,5 - 7,5 (neutral) |
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| Beckengröße: | minimal ca. 80 l |
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| Beckeneinrichtung: | Steine, Wurzeln, Höhlen. Ganz wichtig: LANDTEIL. |
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| Futter: | Allesfresser, Trockenfutter, keine Besonderheiten Annette Berkelmann: lebende Zitterspinnen sehr beliebt Thomas Nerreter: Bei mir fressen sie mit Vorliebe Algen und Gefrierfutter. |
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| Verhalten: | Thomas Nerreter: Relativ friedlich allen Fischen und anderen Lebewesen gegenüber. Nur kappen sie oft mit ihren Scheren Pflanzenstengel. Annette Berkelmann: Die auf Artgenossen angewiesenen Krabbler verständigen sich mittels einer ausgeprägten Sprache ,sowie Klopfzeichen und Gestik. An Land werden aufwendige Wohnhöhlen angelegt,die z.T.mit zerkauter Erde ausgekleidet werden.Sie sind oft das Zentrum eines Territoriums,welches u.U.auch verteidigt wird.Wobei Männchen wie Weibchen ihre Scheren als Waffen gebrauchen.Doch in erster Linie dienen die Scheren als Werkzeug. |
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| Vergesellschaftungsmöglichkeit: | Gesellschaftsaquarium mit ausreichend Versteckmöglichkeiten |
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| Art der Vermehrung: | Annette Berkelmann: Etwa drei bis vier Tage nach der Paarung trägt das Weibchen in ihrer Bauchklappe eine grosse Zahl Eier mit sich,die nach ca drei Wochen ins Wasser abgegeben werden.Überleben und weiterentwickeln können sich die winzigen Larven nur in Salzwasser. Ist sich das Paar besonders sympathisch,kann es zu dauerhaften und intensiven Paarbindungen kommen;man wohnt zusammen und tauscht Zärtlichkeiten.Bei der Paarung selbst,die meist im Wasser stattfindet,betrommeln sich die Partner gegenseitig mit den Scheren und den Gehbeinen.Schliesslich umklammern sich beide gegenseitig,wobei das Weibchen meist unter dem Männchen liegt.Letztere verbergen in ihrer schmaleren Bauchklappe zwei Begattungsorgane. Das Weibchen beendet den Akt nach wenigen Augenblicken,indem es sich befreit und davonläuft. Oft zieht es sich zurück und taucht später mit einem Eierpaket wieder auf. |
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| Gelegegrößen/Nachwuchsanzahl: | Annette Berkelmann:Je nach Zustand u.Alter des Weibchens mehrere hundert Eier |
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| Häufigkeit der Vermehrung: | Annette Berkelmann: Das dauerhaft zusammenlebende Paar ist ständig produktiv.Andere Weibchen tragen gelegentlich Eier,doch meist die Partnerin |
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| Zucht: | Thomas Nerreter: Ist leider nur mit Hilfe von Brackwasser möglich, der Literatur nach noch nicht gelungen. Annette Berkelmann:Meines Wissens nur ein geglückter Versuch von D.Meier an zwei Stellen veröffentlicht: 1.Buch:'Krebse,Krabben und Garnelen im Süsswasseraquarium' von Hans Gonella 2.DATZ Oliver Mengedoht: Zucht bekannt von Daniel Meier, und Satu Vepsäläinen (Finnland) – ihr Bericht gab die Grundlage für unseren Zuchtbericht (3. bekannter Bericht: http://www.panzerwelten.de/v/Mangrovenkrabben/Krabbenzucht.pdf.html) |
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| Bemerkungen: | Jürgen Böhm: Wunderschöne und interessante Tiere. Sind gut in einem Aquaterrarium zu halten, gehen in der Natur oft ins Süßwasser. Ich halte 3 Tiere in reinem Süßwasser, sie sind dabei von einem Körperdurchmesser von knapp 2 cm auf einem Körperdurchmesser von fast 4 cm angewachsen. Zur Fortpflanzung wird allerdings Salzwasser benötigt. Becken muß absolut dicht geschlossen sein, die Tiere nutzen jede Chance zur Flucht, wenn man Glück hat findet man sie im Nachbarbecken wieder, häufig jedoch vertrocknet irgendwo im Raum. Als lebensrettend hat sich bei mir eine flache wassergefüllte Schale am Boden, zb. ein Untersetzer für Blumentöpfe, erwiesen, dieser spart auch viele Suchaktionen. Möglichst helles Aquarium, sonst leichte Pflege Thomas Nerreter: Ich halte zwei Tiere in zusammen mit verschiedenene Fischen, 2 Zwerkrallenfröschen und Garnelen (Caridina Japonica)in einem Süßwasserbecken (80cm Kantenlänge), dass mit Wurzel und Steinaufbauten mehrere kleine Landflächen bietet. Die Tiere scheinen sich sehr wohl zu fühlen und wachsen stetig. Annette Berkelmann: Lohnende Pfleglinge mit einem breiten Verhaltensrepertoire und verschiedenen Charakteren.In meinem Aquaterrarium leben drei Krabben,zwei sind ein inniges Paar,mit einer Zwergkrallenfroschfamilie und einer grossen Apfelschnecke.Besonders die Weibchen nehmen Futter von der Pinzette. Oliver Mengedoht: Bitte nicht (!) mit ZKF halten, die Scheren können die empfindliche Haut der Frösche schnell verletzen! |
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| Literatur: | Hans Gonella:'Krebse, Krabben und Garnelen im Süsswasseraquarium' bede-Verlag/Ratgeber ISBN 3-931 792-87-0 |
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| Links: |
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Rote Mangrovenkrabben |
Sonstige Wirbellose von Jürgen Böhm |
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