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Vermehrung
| Bei der neben den Pomacea ebenfalls verbreiteten Gattung Marisa ist ggf. eine Unterscheidung nach der Form des Gehäusedeckels möglich, welche bei den männlichen Tieren stärker nach aussen gewölbt ist [2]. Die Eier werden bei Marisa und einigen anderen Gattungen als große gallertartige Gelege im Wasser an Pflanzenteilen abgelegt, die leicht separiert werden können. Nach 10-20 Tagen schlüpfen die Jungschnecken, wobei sich nicht aus allen Gelegen Nachkommen entwickeln. | |
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Unter Umständen läßt sich diese Tatsache darauf zurückführen, dass Schnecken der Gattung Marisa fähig sind, Sperma gewissermaßen für schlechte
Zeiten zu bunkern und einige Gelege später dann nicht mehr aussreichend befruchtet sind.
Ggf. sind jedoch schlichtweg auch unzureichende Wasserwerte die Ursache. Dass eine Befruchtung andererseits recht lange ausreichen kann wurde deutlich, nachdem ich ein Tier separierte. Innerhalb von knapp 8 Wochen wurden noch 11 Gelege abgesetzt. Aus mindestens den ersten 8 Gelegen schlüpften definitiv Jungtiere. Sehr selten treten reingelbe Exemplare auf. Dieses Merkmal scheint rezessiv zu sein. Zumindest gab es keine reingelben Nachkommen zwischen einem gelben weiblichen und einem normalfarbigen männlichen Tier. Weitere Untersuchungen mit dem Ziel von reinerbig gelben Tieren dauern z.Zt. noch an. |
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Immerhin hatten aber meine P.canaliculata stets rote, die P.bridgesi hellbraune Eitrauben gelegt. Je nach regionaler
Wasserzusammensetzung mag dies aber variieren. Die Färbe verändert sich nach der Ablage noch geringfügig. Nach 4-6 Wochen schlüpfen die
Jungtiere, indem sie die relativ harte Eischale durchbrechen und ins Wasser fallen. Wichtig für die Entwicklung der Eier ist neben entsprechender
Temperatur eine ausreichende Luftfeuchtigkeit. Zum separieren können die Gelegetrauben angefeuchtet werden. Nach einiger Zeit lassen sie sich
vom Haftsubstrat vorsichtig ablösen und können z.B. auf eine dünne Styroporscheibe in einem Aufzuchtbecken gelegt werden. Möglich ist auch
die Lagerung in einem sehr grobmaschigen Sieb (Kaninchendraht) und abgedeckten Wassereimer.
Stand: 26.03.2001